Perspektive

Das Thema Perspektive fand sich doch schon recht lange in dieser Form auf der Website und rundum hatte sich die anderen Themen erweitert und auch ein wenig vertieft. Es wäre der Perspekive gegenüber unfair gewesen, sie noch länger in ihrem alten Zustand zu belassen. Das Thema Perspektive im Abschnitt zur Gestaltung ist jetzt auch ein wenig aufgehübscht.

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Eine andere Baustelle: Ich hab mal auf der Waybackmachine nachgeschaut – die frühen Inkarnationenen dieser Webseite gehen dort zurück bis in den November 2002, damals noch unter der Adresse datacomm.ch/fotografie. Erste Ausläufer hatten schon kurz vor dem Jahrtausendwechsel bestanden, davon scheint jedoch nichts erhalten zu sein. Wenn ein Geburtsdatum nicht genau ermittelt werden kann darf man bekanntlich eines annehmen. Ich geh jetzt einen Kuchen backen.

Gruss
Andreas

Fotografieren mit Blitzlicht

Von vielen Amateur-Fotografen wird das (externe) Blitzgerät zumeist nicht gerade geliebt. Man könnte dafür Gründe suchen, die Argumentationsweite würde zumindest die folgenden Punkte enthalten:

  • Meine Kamera hat schon ein eingebautes Blitzgerät.
  • Meine Bilder sollen natürlich aussehen.
  • Heute sind die Kameras so lichtempfindlich, dass sich ein Blitzgerät erübrigt.

Über jeden dieser Punkte liesse sich diskutieren, Überlegungsfehler könnten angeprangert werden, aber ein Annäherung der Standpunkte wäre wohl trotzdem nicht zu erwarten.
Jedoch sind dies auch einfache Antworten, solche, welche dann gegeben werden wenn man die wahren Gründe selbst nicht kennt. Die Abneigung sitzt wohl tiefer.

Es gibt ein Ideal vom Bild ohne Blitz, es ist dies die Idee von perfekten Licht. Bei dieser Available-Light-Fotografie handelt es sich um eine tragende Idee vieler Amateure, sie verleiht ihren Bildern einen Wert, indem diese einen magischen Moment authentisch zeigen. Man könnte geneigt sein zu sagen, es handle sich um eine Lichtversion der Idee des Decisive Moment von Henri Cartier-Bresson. Dass ein Blitzgerät in diesem Theater keine tragende Rolle spielt versteht sich von selbst.
So gesehen hatte ich dies jedoch erst als ich auf der Website von Neil van Niekerk die Verbindung von Available-Light zum Blitzlicht in einem einfachen, schlanken Gedankengang lass:

As photographers we’re always looking for perfect light.
And yet, the quality of available light isn’t always ideal. It is rarely perfect.

Instead of waiting for perfect light, I use what I have …
and add flash to make the best of the situation.

Das ist er also, der mühelose Übergang vom Idealisten (nicht negativ gemeint) zum praktischen Fotografen. Aber ich hab noch einen Teil im Zitat ausgelassen:

But I feel that in using flash wisely, I’m able to enhance or over-ride the available light. With careful use of flash, I am more in control of light, and hence the way my photos will look – than if I had just accepted the existing ambient light.

Use flash wisely – auch das hat er schön gesagt. Dieser Zusatz propagiert gleichermassen das aufmerksame Beachten des Lichts wie dies die Available-Light-Fotografie für sich beansprucht. Neil van Niekerk sagt aber auch, das Bild ist noch nicht fertig und der Fotograf bringt am Werk die entscheidenden und abschliessenden Pinselstriche an – in control of light.

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Vor mehreren Jahren hatte ich einen Artikel zum Thema Blitzlicht auf der Website – beim Übergang von der analogen zur digitalen Fotografie nahm ich den Artikel aus dem Index. Mit dem damals neuen Kameradisplay eröffneten sich für Blitzlicht Kontroll-Möglichkeiten, welche zuvor die Verwendung von Sofortbildfilm erforderten. Man konnte sich jetzt an das Licht herantasten wo man zuvor blind auf sicher gehen musste, die Fotografie mit Blitzlicht hatte dies stark verändert.

Einer der letzten Artikel die ich für meine Website verfasst hatte war das Thema Available Light. Den Gedanken von Neil habe ich zum Anlass genommen, das Thema Fotografieren mit Blitzlicht nachfolgen zu lassen, respektive wieder aktuell zu machen, irgendwie scheint mir jetzt, als würde Available Light und Fotografieren mit Blitzlicht zusammengehören.

Gruss
Andreas

Links und Literatur …

In letzter Zeit hatte ich die Website etwas aufgeräumt. Bisher weitgehend unangetastet blieb meine Litearurliste und das Linkverzeichnis, obwohl ich damit nicht wirklich glücklich war.

Gute Linkverzeichnisse sind Gold wert, aber leider ist diese Art von Gold korrosionsanfällig. Ungepflegte Linkverzeichnisse verkommen recht schnell zu Schrottsammlungen. Ähnlich verhält es sich mit Literaturlisten, welche nicht als Quellenangabe dienen. Was heute aktuell ist morgen leider keine Antiquität.

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Die Lösung liegt auf der Hand – das Zeugs gehört ins Blog. Mit dem Alter rutsch dann das Zeugs nach unten in die Irrelevanz, wer will kann es ausgraben, also genau wie es sein sollte.
Etwas ähnliches hatte ich eine Weile im Blog des foto-klub biel.

Ergo findet sich das statische Linkverzeichnis in der Webseite nicht mehr, an seine Stelle tritt ausschliesslich im Blog die Kategorie Linküberfluss. Für Literatur findet sich fortan die Kategorie Tote Bäume.
Weiterhin in den jeweiligen Webseiten finden sich gelegentlich ein paar Angaben zu Quellen, aber nur wenn sie sich aufdrängen.

Gruss
Andreas

Geschafft …

Die Webseite hat wieder mal eine kleine Erweiterung erfahren. Das letzte Jahr war äusserlich nicht viel geschehen, hinter den einzelnen Seiten hat sich jedoch der ganze Code gewandelt. Den Editor, welchen ich zuvor verwendet hatte war mir zusehends suspekt geworden, er hatte lange Zeit gedient, aber je mehr ich in den Code hineinsah, desto weniger wollte mir gefallen was ich sah. Jetzt werden die Seiten von Hand geschrieben. Dafür musste ich mich erst in die Materie eindenken, das war eigentlich gar nicht so schwer wie ich vorerst dachte. Vielleicht müsste ich hier ein Buch erwähnen:

Einstieg in CSS
Grundlagen und Praxis
von Elisabeth Wetsch

Die Schwierigkeit lag eher darin, ein anständiges Layout zu finden, gut lesbar, einigermassen übersichtlich und navigierbar sollte es sein. Dieser Suche verdanken sie also die vielen kleinen Wechsel des Aussehens der Website in der letzten Zeit.

Dann war da noch ein Leser, der mir mitteilte, dass er meine Seite zwar schätzen würde, die Courier New Schrift sei aber reichlich dünn für Personen mit Sehschwächen und von diesen nur schlecht zu lesen. Dieser Umstand führte zu dem komischen Link “Barrierefrei” auf der Indexseite. Wenn sie irrtümlich darauf geklickt haben finden sie über den darunter liegenden Link “Standard” wieder zur Normaldarstellung zurück.
Ich nehme an, damit dürfte das Aussehen von jetzt an wieder für eine Weile stabil sein und die Arbeit wird mehr in die inhaltliche Erweiterung der Seite fliessen.

Doch welches ist jetzt die erwähnte Erweiterung. Das verwegendste Thema für eine fotografische Webseite, im Wissen darum dass das Thema nicht ganz klein ist hatte ich mich bisher ein wenig darum herumgedrückt: Licht.

Gruss
Andreas

Farbe …

… war meine einfache Themenvorgabe. Einerseits bestand das Thema schon und wollte nur überarbeitet werden, andererseits schien es mir in Kürze machbar. Das war im Juli dieses Jahres.

Jetzt ist also das Update erschienen

Ein paar Erfahrungen, welche ich aus der Überarbeitung ziehe:

  • Themen werden umso umfassender, je kürzer die Themenbezeichung lautet.
  • Am meisten Überblick hat man wenn man sich nicht unvorsichtigerweise sachkundig zu machen versucht.
  • Fachliteratur kann sich nicht nur wiedersprechen, sondern auch als Kampfschrift Verwendung finden: Goethe gegen Newton, Küppers gegen den Rest der Welt.
  • Die seicheten Stellen sind dort wo man zuvor sicheren Boden wähnte.
  • Artikel für Webseiten werden beendet indem man einfach mit schreiben abbricht.
  • Inzwischen ist mir nicht mehr klar wie das Farbsehen funktioniert, überhaupt, Farbe ist ein schwammiger Begriff geworden.

Anyway, das Thema Farbe hat jetzt einen neuen Anstrich gekriegt, besser spät als nie, ich hoffe, einen Teil meiner Verunsicherung an Sie abgeben zu können.

Gruss
Andreas

p.s. Literatur zu einzelnen Themen werde ich in Zukunft nicht mehr unter den jeweiligen Artikeln angeben, sondern auf der Literaturseite unter Links – bisher waren dort nur allgemein gefasste Bücher zum Thema Fotografie zu finden. Ich war per Mail darauf angesprochen worden, dass diese Angaben auf der Website verzettelt rumliegen.