10+1 Thesen zum Japanisch lernen…

Ein paar Thesen zum Thema Japanisch lernen:

  • Es gibt keinen spezifischen Grund Japanisch zu lernen. Ein Grund ist dazu auch nicht notwendig.
  • Ergo besteht auch keine Gefahr sollte das Unterfangen etwas länger dauern.
  • Jeder Japanischkurs an einer Volkshochschule hat eine begrenzte Dauer, man kann also einfach mal anfangen ohne sich zu irgendetwas verpflichtet zu fühlen.
  • Erfahrungsgemäss mindert sich die Anzahl Schüler bereits während dem ersten Kurs, es besteht keine übergrosse Gefahr unpersönlicher Grossklassen.
  • Man bleibt ganz einfach dran indem man sich für alle weiterführenden Kurse den Aufwand spart sich abzumelden.
  • Japanisch ist ganz einfach, keine Artikel, nur Gegenwart und Vergangenheit und die Aussprache ist für uns sehr einfach (im Gegensatz zu Chinesisch).
  • Es mag eventuell ein paar andere Schwierigkeiten geben, um zu Beginnen ist es ein guter Ansatz, sich dazu keine Gedanken zu machen.
  • Es gibt verschiedene Abweichungen von unseren Sprachgewohnheiten, zum Beispiel die unterschiedlichen Höflichkeitsstufen, Frauen und Männer sprechen teilweise unterschiedlich.
  • Eine Sprache bestimmt in weiten Teilen auch die Denkmuster. Eine neue Sprache kann also auch eine neue Art zu denken sein.
  • Die Schrift sollte man zeichenweise zelebrieren – das hilft vorallem über die Anfangszeit hinweg. Am besten bestimmen sie ein Zeichen als ihr Lieblingszeichen, als das ästhetischte von allen, meines ist: 春 (haru, jap Frühling).
  • Spätestens nach zwei Jahren sollte man lernen, wie man Sushi macht.

Gruss
Andreas

P.S. Welche Sprache ist die schwerste? Was dieser Artikel behauptet ist sicher ganz falsch, nach nur 6 Jahren Unterricht habe ich bereits eine Ahnung, wie man sich begrüssen könnte.

and now for something completely different …

Dieses Blog war bisher weitgehend monothematisch – Fotografie, oder zumindest in der Nähe davon. Das ist an sich soweit noch nicht schlecht, allerdings tritt manchmal auch der Wunsch auf über etwas anderes zu berichten: Japan (ganz allgemein). Doch wo fängt man an?

Es gibt ein Filmzitat – ich bin mir aber bezüglich des Films nicht mehr 100% sicher – es könnte aus Lost in Translation stammen:

Wer Englisch kann, kann überall hingehen.
Aber er wird überall das gleiche erleben.

130609

Die 日本人 (Japaner) sind so schlecht zu verstehen – deshalb beginnt man das Thema vorteilhaft mit der Sprache. Im Web gibt es einen sehr sympatischen Podcast um 日本語 (japanisch) zu lernen, den jenigen von Sana-San – er ist gut aufgebaut und geht in wirklich kleinen Episoden vorwärts. Einfach mal reinhören wie sich japanisch anfühlt …

頑張って下さい
じゃまた後で
アンドレアス

Nur ein Editor …

Was braucht es eigentlich für einen Editior?

Hunderte von Schriftarten, -zig Formatierungsoptionen, dutzende von Fileformaten, automatische Hilfen für alles und vorallem Recherchefenster, Vorschaufenster, Multiuserfähigkeiten, Import-Export und facebookanbindung, Medienbibliotheken und Chatmöglichkeiten, Spamcontrol und „Melde an den Admin“-Knopf.

Schöne neue Welt, aber es ist klar, ohne geht es nicht.

Wenn sie so denken, dann ist dieser Artikel für sie jetzt fertig.

Wenn sie anders denken: Ich bin vor kurzem über Writemonkey gestolpert, nur ein kleiner Editor, bei welchem jemand das Wort „nur“ etwas erster nahm als dies üblich ist, wie aufgerämt die Oberfläche sich gibt müssen sie selbst sehen, die Menues sind vollständig auf die rechte Maustaste verlegt.

Ich hab jetzt ein paar mal damit geschrieben – nur schreiben, nicht mal wirklich formatieren, und stelle fest, damit Schreiben ist ganz anders.
Ach ja, ein paar Features hat das Ding dann doch, ich hab mir erlaubt, für meine Einstellungen das strenge Design leicht zu durchbrechen und lass mir in der rechten oberen Ecke die Uhrzeit anzeigen.

Gruss
Andreas

Angewandte Semiotik …

Heute bin ich einem Beispiel begegnet, welches den Unterschied zwischen Denotation und Konnotation perfekt zu illustrieren vermag, von der Rückscheibe eines chiquen Kleinwagens lachte mich das folgende Zeichen an:

yasui

Eine Denotation ist die Bedeutungszuordnung zu einem Zeichen – damit eine Kommunikation mittels dieses Zeichens funktionieren kann muss diese Denotation von mehreren Leuten geteilt werden – man muss sich also verstehen. Auf dieser Ebene dürfte das Zeichen in unserem Kulturraum nicht von allen verstanden werden.

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Noch mal leben

Die Bilder von Walter Schels mit dem Titel Noch mal Leben schleppe ich jetzt schon einen Weile mit mir herum, sie wollen nicht aus den Gedanken gehen.
Walter Schels porträtierte 26 Personen in Erwartung des nahen Todes und dann ein zweites mal nach dem Tod. Das Thema Tod ist nie ein einfaches, die Bilder gehen es ruhig aber auch frontal an, kurze Texte begleiten sie. Gelegenheiten, etwas über das Sterben zu erfahren, sind selten geworden steht in der Einführung – in diesem Fall erfährt man wohl auch etwas über das Leben.

clavey

Der Link kommt etwas spät, die Ausstellung geht auf die paar letzten Stationen zu – andererseits bin ich überzeugt, das diese Bilder auch länger ihre Berechtigung haben.

Gruss
Andreas

Neubeginn…

Das Blog des fotoklub-biel fand seinen Abgang unfreiwillig (durch mich) – aber nicht unwillkommen. Hier geschieht dies bewusst. Ich hatte eine Blogversion gewählt, mit welcher ich nie richtig glücklich wurde, ein Umstand, welcher zu korrigiern ist. Von heute an läuft hier WordPress.

Ein paar Artikel aus dem alten Blog stell ich wieder ein – die anderen werden sicher nicht vermisst werden.

Gruss
Andreas