Nur ein Editor …

Was braucht es eigentlich für einen Editior?

Hunderte von Schriftarten, -zig Formatierungsoptionen, dutzende von Fileformaten, automatische Hilfen für alles und vorallem Recherchefenster, Vorschaufenster, Multiuserfähigkeiten, Import-Export und facebookanbindung, Medienbibliotheken und Chatmöglichkeiten, Spamcontrol und “Melde an den Admin”-Knopf.

Schöne neue Welt, aber es ist klar, ohne geht es nicht.

Wenn sie so denken, dann ist dieser Artikel für sie jetzt fertig.

Wenn sie anders denken: Ich bin vor kurzem über Writemonkey gestolpert, nur ein kleiner Editor, bei welchem jemand das Wort “nur” etwas erster nahm als dies üblich ist, wie aufgerämt die Oberfläche sich gibt müssen sie selbst sehen, die Menues sind vollständig auf die rechte Maustaste verlegt.

Ich hab jetzt ein paar mal damit geschrieben – nur schreiben, nicht mal wirklich formatieren, und stelle fest, damit Schreiben ist ganz anders.
Ach ja, ein paar Features hat das Ding dann doch, ich hab mir erlaubt, für meine Einstellungen das strenge Design leicht zu durchbrechen und lass mir in der rechten oberen Ecke die Uhrzeit anzeigen.

Gruss
Andreas

Angewandte Semiotik …

Heute bin ich einem Beispiel begegnet, welches den Unterschied zwischen Denotation und Konnotation perfekt zu illustrieren vermag, von der Rückscheibe eines chiquen Kleinwagens lachte mich das folgende Zeichen an:

yasui

Eine Denotation ist die Bedeutungszuordnung zu einem Zeichen – damit eine Kommunikation mittels dieses Zeichens funktionieren kann muss diese Denotation von mehreren Leuten geteilt werden – man muss sich also verstehen. Auf dieser Ebene dürfte das Zeichen in unserem Kulturraum nicht von allen verstanden werden.

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Noch mal leben

Die Bilder von Walter Schels mit dem Titel Noch mal Leben schleppe ich jetzt schon einen Weile mit mir herum, sie wollen nicht aus den Gedanken gehen.
Walter Schels porträtierte 26 Personen in Erwartung des nahen Todes und dann ein zweites mal nach dem Tod. Das Thema Tod ist nie ein einfaches, die Bilder gehen es ruhig aber auch frontal an, kurze Texte begleiten sie. Gelegenheiten, etwas über das Sterben zu erfahren, sind selten geworden steht in der Einführung – in diesem Fall erfährt man wohl auch etwas über das Leben.

Noch mal Leben, Walter Schels

Der Link kommt etwas spät, die Ausstellung geht auf die paar letzten Stationen zu – andererseits bin ich überzeugt, das diese Bilder auch länger ihre Berechtigung haben.

Gruss
Andreas

Neubeginn…

Das Blog des fotoklub-biel fand seinen Abgang unfreiwillig (durch mich) – aber nicht unwillkommen. Hier geschieht dies bewusst. Ich hatte eine Blogversion gewählt, mit welcher ich nie richtig glücklich wurde, ein Umstand, welcher zu korrigiern ist. Von heute an läuft hier WordPress.

Ein paar Artikel aus dem alten Blog stell ich wieder ein – die anderen werden sicher nicht vermisst werden.

Gruss
Andreas